Geschäfte dürfen sieben Tage die Woche bis 21 Uhr geöffnet sein

Auf Vorschlag der Ministerin für Mittelstand, Selbstständige und KMU, Eléonore SIMONET, hat die Regierung am Freitag in zweiter Lesung die Abschaffung der verpflichtenden wöchentlichen Schließzeit und die Vereinheitlichung der Regelung über die Öffnungszeiten beschlossen.

Konkret bedeutet dies, dass Geschäfte, wenn sie dies wünschen, sieben Tage die Woche bis 21 Uhr geöffnet sein dürfen. 

Eléonore SIMONET : „Das derzeitige Gesetz wird weder den Erwartungen der Verbraucher und Gewerbetreibenden noch der Entwicklung des Online-Handels gerecht, der von einer weitaus größeren Flexibilität profitiert als der stationäre Handel und Wettbewerbsverzerrungen verursacht. Mehr Flexibilität soll es den Händlern ermöglichen, sich den aktuellen Erfordernissen anzupassen.“

Die Regierung hat daher endgültig beschlossen: 

  • den verpflichtenden wöchentlichen Ruhetag abzuschaffen;
  • die Öffnungszeiten zu lockern, damit Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet bleiben dürfen.

Wir zwingen niemanden, länger geöffnet zu bleiben. Wir lassen den Händlern die Freiheit, selbst zu entscheiden. Wir beseitigen veraltete Einschränkungen, damit unsere Händler besser mit französischen Geschäften und Online-Shops konkurrieren können. Mehr Möglichkeiten, weniger Einschränkungen“, erklärt die Ministerin.

Der Text wird nach der Abstimmung im Parlament, die bis zum Sommer stattfinden wird, in Kraft treten.