Demokratisierung der Strukturen der Architektenkammer und Optimierung ihrer Arbeitsweise

Auf Vorschlag der Ministerin für Selbständige, Eléonore SIMONET, hat der Ministerrat einen Gesetzesvorentwurf gebilligt, der auf eine stärkere Demokratisierung der Strukturen und eine Optimierung der Arbeitsweise der Architektenkammer abzielt.

Die Änderungen konzentrieren sich auf vier Bereiche:

  • Stärkung der Stimme von Praktikanten und jungen Architekten in der Architektenkammer. Insbesondere soll das Mindestalter für die Zulassung als Bevollmächtigter der Kammer abgeschafft und die Vertretung der Praktikanten im Nationalrat eingeführt werden.

  • Erhöhung der Transparenz der Architektenkammer. Die wichtigsten Finanzdaten sollen im Jahresbericht auf der Website der Architektenkammer veröffentlicht werden, ebenso wie einige endgültige Entscheidungen.

  • Optimierung der Arbeitsweise der Architektenkammer. Es sind Maßnahmen vorgesehen, um außergewöhnliche Situationen zu vermeiden, in denen die Funktionsfähigkeit eines Organs der Kammer stark beeinträchtigt ist.

  • Sicherstellung einer optimalen Nutzung der Mittel. So ist unter anderem vorgesehen, die Funktionen des Schatzmeisters und des stellvertretenden Schatzmeisters gesetzlich zu verankern und Rechnungsprüfer zu ernennen, wie es in anderen Kammern und Instituten bereits der Fall ist.

Eléonore SIMONET, Ministerin für Mittelstand, Selbständige und KMU: "Es war notwendig, die Transparenz der Kammer zu erhöhen, ihre Arbeitsweise und die Verwendung ihrer Mittel zu optimieren, aber auch vernünftige Maßnahmen zu ergreifen: Als Anekdote sei erwähnt, dass ich die Aufsicht über eine Kammer hatte, in der ich aufgrund meines Alters selbst nicht als Bevollmächtigte hätte tätig sein können...”.